Warum Naturwärme?

Der regionale Rohstoff Holz ist schon seit Jahrtausenden unser Wärmebegleiter.

Heizen mit Naturwärme bedeutet nachhaltiges Denken und Vorsorge für die nachfolgenden Generationen. Es trägt zu einer intakten Umwelt bei. Treibhausgasemissionen werden reduziert, da im Verbrennungsprozess nur so viel CO2 entsteht, wie die Pflanze beim Wachstum benötigt hat.

Die Wärme wird direkt geliefert, es entsteht keinerlei Betreuungs- bzw. Bedienungsaufwand und keine Kesselabwärme oder Kaminverluste.

Informationen zum Naturwärmeanschluss

Wie lange ist die Vertragsdauer?

Die Vertragsdauer beträgt 20 Jahre und beginnt mit Vertragsunterzeichnung bzw. mit der ersten Wärmelieferung.

Ist es möglich, den Leistungsbezug nachträglich zu erhöhen?

Im Rahmen der vorhandenen Zuleitungs- und Stationsgröße kann eine Leistungserhöhung durchgeführt werden, ohne bauliche Maßnahmen zu setzen. Sollten Sie bereits vor dem Anschluss zukünftige Erweiterungen Ihres Gebäudes planen, ersuchen wir Sie, uns diese so rasch als möglich bekanntzugeben, um etwaige Reserven vorhalten zu können.

Gibt es eine Mindestabnahmeverpflichtung?

Es wird ausschließlich der tatsächliche Verbrauch an Wärme bzw. Warmwasser verrechnet. Die Wärmemenge wird mittels geeichtem Wärmemengenzähler erfasst.

Wie erfolgt die Abrechnung des Wärmeenergiepreises?

Zum Vertragsabschluss erfolgt eine Einstufung gemäß bisherigem Verbrauch. Dementsprechend werden die Naturwärmekosten errechnet und als zweimonatige Akonto-Vorschreibungen verrechnet. Am Jahresende wird der tatsächliche Verbrauch mit den Vorschreibungen verglichen und es entsteht entweder eine Gutschrift oder eine Nachzahlung.

Sind Zusatzheizungen erlaubt?

Ja, Zusatzheizungen wie Kachelöfen, Solaranlagen oder E-Heizpatronen können verwendet werden.

Ist eine bestehende oder zukünftige Solaranlage mit der Naturwärmeversorgung kombinierbar?

Ja!

Wird auch im Sommer Naturwärme geliefert?

Ja, die Wärmeversorgung erfolgt ganzjährig.

Wie lange ist die Lebensdauer von Naturwärmerohren?

Diese haben eine Lebensdauer von ca. 50 Jahren. In den Rohrleitungen ist ein automatisches Leckwarnsystem eingebaut, damit wird laufend die Dichtheit der Isolierung und der Rohrleitungen überwacht.

Was  ist  vom  Naturwärmekunden  bei  der  Übergabestation  zu  tun  und  welche Kosten entstehen?

Ein Installateur und Elektriker Ihres Vertrauens installieren kundenseitig („Sekundärseite“) die Übergabestation an das System im Objekt. Die Abrechnung erfolgt direkt mit den von Ihnen beauftragten Unternehmen inklusive der erforderlichen Materialien.

Was beinhaltet eine Übergabestation?

Im Objekt wird anstelle des alten Kessels eine Übergabestation für den Netzanschluss an die Biomasse-Nahwärmeanlage installiert. Die Übergabestation besteht aus einem Wärmetauscher, einer Steuerung und einem Wärmemengenzähler.

Wie groß ist die Übergabestation?

Die Abmessungen einer Übergabestation sind sehr gering und betragen für ein Einfamilienhaus in etwa:  Breite: 60 cm  / Höhe: 80 cm  / Tiefe:  40 cm

Kann ich meine Heizung weiter selbst steuern? (Zeitschaltuhr, Temperatur, Nachtabsenkung, Urlaub…)

Ihr Naturwärmeanschluss kann nach Ihren persönlichen Bedürfnissen gesteuert werden. Im Zuge der Inbetriebnahme der Übergabestation erhalten Sie eine Einschulung und eine ausführliche Bedienungsanleitung.

Wie lange ist die Lebensdauer der Übergabestation?

ca. 30 Jahre.

Ist meine Übergabestation versichert?

Der Einbau der Übergabestation muss an Ihre Haushaltsversicherung gemeldet werden, erst dann entsteht Versicherungsschutz gegen indirekten Blitzschutz.

Welche Temperaturen können in das Heizungssystem geliefert werden?

Die Temperaturen werden bedarfsgerecht je nach Kundenheizungsanlage geregelt. Es können im Winter Temperaturen bis zu 85 °C und im Sommer bis zu 70 °C geliefert werden.

Wie wird die Versorgungssicherheit gewährleistet?

Mittels Ausfallssicherheitskonzept wird eine unterbrechungsfreie Wärmelieferung sichergestellt. Je nach Größe des Heizwerks wird dies entweder durch einen Reservekessel oder durch eine mobile Heizstation bzw. durch Einbindung eines bestehenden Kessels im Versorgungsgebiet erreicht.

Ist die Versorgung mit Biomassehackgut langfristig gesichert?

Vor Baubeginn des Biomasseheizwerkes werden langfristige Hackgutlieferverträge für Waldhackgut (Äste, Wipfel etc.) mit regionalen Lieferanten abgeschlossen. Insgesamt wächst österreichweit mehr Holz nach als genutzt wird.

Kann man schon Vorbereitungen für einen Wärmeanschluss treffen?

Wenn Sie noch nicht an das Nahwärmenetz der Naturwärmen der WRS-Gruppe angeschlossen werden können, weil Sie – z.B. derzeit noch über ein bestehendes Heizsystem verfügen, welches aber in  absehbarer  Zeit  erneuert  werden  muss  –  dann  besteht  die  Möglichkeit  eines  sogenannten „Blindanschlusses“. Durch die Vorbereitung eines Blindanschlusses kann man auch nachträglich an das Nahwärmenetz angeschlossen werden.

Informationen zur Preisgestaltung:

Die Preise setzen sich aus nachstehenden Komponenten zusammen:

Grundpreis (GP):

Der Grundpreis wird nach bestellter Leistung (kW) pauschal abgerechnet. Dieser inkludiert die Errichtungskosten sowie die Wartungs- und Reparaturkosten der Gesamtanlage.

Arbeitspreis (AP):

Im Arbeitspreis sind die tatsächlichen Wärmeerzeugungskosten wie Kosten für den Brennstoff, die Ascheentsorgung und Abgasreinigung inkludiert.

Messpreis (MP):

Durch den Messpreis werden die Kosten für die Messeinrichtung (Miete und Eichgebühren) abgedeckt.

Wärmepreis(WP):

Somit ergibt sich folgende Formel für den Wärmepreis (WP) in €:

WP = AP + GP + MP

Ab dem Datum des erstmaligen Naturwärmebezuges werden dem Kunden im ersten Bezugsjahr betragsgleiche Akontozahlungen in Rechnung gestellt. Zum 30.06. bzw. 31.12. jeden Jahres wird die Jahresabschlussrechnung aufgrund des tatsächlichen Wärmebedarfs gelegt. Darüber hinaus wird ein Baukostenzuschuss für die Errichtung des Nahwärmeanschlusses vorgeschrieben.

Gerne erstellen wir ein individuelles Angebot und eine Vorausberechnung der zu erwartenden Betriebskosten und informieren über die aktuellen Förderungen. Kontaktieren Sie uns:

Ihre Entscheidung für den Bezug von nachhaltiger und erneuerbarer Wärme durch die Naturwärmen der WRS-Gruppe wird von den Bundesländern unter bestimmten Voraussetzungen durch Förderungen unterstützt.

Nachfolgend  finden  Sie  eine  Übersicht  für  das  jeweilige  Bundesland  mit  Verweisen  zu  den Förderstellen:

Förderungen des Landes Oberösterreich

Das Land Oberösterreich fördert die Umstellung auf Naturwärme unter bestimmten Voraussetzungen. Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

  • Förderung für den Anschluss an Fern- bzw. Nahwärme für Häuser bis zu 3 Wohnungen:

http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/97631_DEU_HTML.htm

  • Nachträglicher Fernwärmeanschluss in Wohnhäusern mit mehr als 3 Wohnungen:

https://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/111085_DEU_HTML.htm

  • Fernwärmeanschluss im Zuge einer Sanierung für Wohnhäuser mit mehr als 3 Wohnungen:

http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/34867_DEU_HTML.htm

Förderungen des Landes Niederösterreich

Das Land Niederösterreich fördert die Umstellung auf Naturwärme unter bestimmten Voraussetzungen. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

http://www.noe.gv.at/Bauen-Wohnen/Sanieren-Renovieren/Wohnbaufoerderung- Eigenheimsanierung/Wohnbaufoerderung_Eigenheimsanierung.html#268198

Förderungen des Landes Steiermark

Das Land Steiermark fördert die Umstellung auf Naturwärme unter bestimmten Voraussetzungen. Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

http://www.wohnbau.steiermark.at/cms/beitrag/12118364/117873198/

http://www.wohnbau.steiermark.at/cms/beitrag/12117790/113383975/